Persönliches Projekt · UX-Case-Study

PureGym Schweiz App Redesign

PureGym Schweiz App Redesign

PureGym Schweiz App Redesign

Einleitung

Einleitung

Im April 2025 hat PureGym die Live-Auslastung aus der App entfernt. Was danach in den Bewertungen folgte, war keine Beschwerde über Komfort – den Mitgliedern fehlte plötzlich das, was ihnen sagte, ob sich ein Besuch lohnt.

Rolle

Soloprojekt

Jahr

2026

Tools

Figma, Framer

Methoden

/Review-Analyse

/Konkurrenzanalyse

Problem

Jahr

2026

Tools

Figma, Framer

Methoden

/Review-Analyse

/Konkurrenzanalyse

Problem

Problem

Die App hat im Schnitt 1,63 von 5 Sternen. Bewertungen, die die entfernte Auslastungsanzeige erwähnen, beginnen im April 2025 und hören nicht mehr auf. Die Website von PureGym bewirbt die Funktion immer noch, die die App nicht mehr hat.

Es war die häufigste Beschwerde in 100 Bewertungen: kein Komfort-, sondern ein Retention-Problem.

Die App hat im Schnitt 1,63 von 5 Sternen. Bewertungen, die die entfernte Auslastungsanzeige erwähnen, beginnen im April 2025 und hören nicht mehr auf. Die Website von PureGym bewirbt die Funktion immer noch, die die App nicht mehr hat.

Es war die häufigste Beschwerde in 100 Bewertungen: kein Komfort-, sondern ein Retention-Problem.

Ein Gym ist ein Abo-Geschäft. Die Zahl, die Kündigungen vorhersagt, ist die Besuchshäufigkeit. Wer ins Gym kommt, es überfüllt vorfindet und ein schlechtes Training hat, kommt seltener wieder – und Mitglieder, die unter etwa einen Besuch pro Woche fallen, sind die, die kündigen. Genau das sollte die Auslastungsfunktion verhindern. Ihre Entfernung hat die App nicht bloss unangenehmer gemacht; sie hat den Mechanismus entfernt, der die Besuche schützt – und damit den Umsatz.

Ein Gym ist ein Abo-Geschäft. Die Zahl, die Kündigungen vorhersagt, ist die Besuchshäufigkeit. Wer ins Gym kommt, es überfüllt vorfindet und ein schlechtes Training hat, kommt seltener wieder – und Mitglieder, die unter etwa einen Besuch pro Woche fallen, sind die, die kündigen. Genau das sollte die Auslastungsfunktion verhindern. Ihre Entfernung hat die App nicht bloss unangenehmer gemacht; sie hat den Mechanismus entfernt, der die Besuche schützt – und damit den Umsatz.

Website: bewirbt die Funktion

App: Funktion fehlt

Research & Discovery

Research & Discovery

100 App-Store-Bewertungen und 6 vergleichbare Apps, analysiert, um eine Frage zu beantworten:

Ist die Beschwerde über die Auslastung ein Ärgernis oder ein Muster?

100 App-Store-Bewertungen und 6 vergleichbare Apps, analysiert, um eine Frage zu beantworten:

Ist die Beschwerde über die Auslastung ein Ärgernis oder ein Muster?


Ziele

Ziele

- Pain Points der Nutzer verstehen

- Lücken in der aktuellen Experience erkennen

- Muster über verschiedene Fitness-Apps hinweg entdecken

- Pain Points der Nutzer verstehen

- Lücken in der aktuellen Experience erkennen

- Muster über verschiedene Fitness-Apps hinweg entdecken

Methode

Methode

Ich habe zuerst alle 100 Bewertungen gelesen, um mich zu orientieren, und dann mit Claude eine keywordbasierte Themen-Codierung über den ganzen Datensatz laufen lassen. Der erste Durchlauf lieferte False Positives – etwa «about», das bei «Abo» anschlug –, also habe ich die Methode mit Wortgrenzen verfeinert und markierte Treffer manuell geprüft. Ich habe die Analyse durchgehend gesteuert und validiert und die Ergebnisse mit dem tatsächlichen Bewertungstext abgeglichen, statt sie ungeprüft zu übernehmen.

Ich habe zuerst alle 100 Bewertungen gelesen, um mich zu orientieren, und dann mit Claude eine keywordbasierte Themen-Codierung über den ganzen Datensatz laufen lassen. Der erste Durchlauf lieferte False Positives – etwa «about», das bei «Abo» anschlug –, also habe ich die Methode mit Wortgrenzen verfeinert und markierte Treffer manuell geprüft. Ich habe die Analyse durchgehend gesteuert und validiert und die Ergebnisse mit dem tatsächlichen Bewertungstext abgeglichen, statt sie ungeprüft zu übernehmen.

Bewertungen

Bewertungen

100

100

korrigiert

korrigiert

43→35

43→35

nach Entfernen falscher Treffer


nach Entfernen falscher Treffer


Top-Thema

Top-Thema

35%

35%

Auslastung entfernt

Auslastung entfernt

35%

35%

Verwirrende UI/Navigation

Verwirrende UI/Navigation

13%

13%

App-Abstürze/Bugs

App-Abstürze/Bugs

11%

11%

Login/Kontozugang

Login/Kontozugang

9%

9%

Ausgewählte Bewertungen

26. März · App-Store-Nutzer

Verwirrend und unnötig

Leider ist die App sehr unübersichtlich – zu viele Menüs, man verliert sich schnell. Ausserdem werden die versprochenen Auslastungsdaten auch nicht angezeigt …

Auslastung entfernt

6. Juli · App-Store-Nutzer

Macht die App wieder nützlich

Warum wurden zwei wesentliche Dinge aus der App entfernt, nämlich die Auslastung und der Trainingsguide?

Auslastung entfernt

24. Aug. · App-Store-Nutzer

Auslastung

Sie haben die Auslastungsfunktion entfernt, die einzige nützliche und einzigartige Funktion dieser App

Auslastung entfernt

Ausgewählte Bewertungen

Vergleichs- &

Musteranalyse

Vergleichs- &

Musteranalyse

Neben direkten Konkurrenten habe ich auch Apps ausserhalb der Fitnessbranche angeschaut – darauf, wie sie einzelne Probleme gut lösen. Eine Suche danach, was funktioniert und was nicht.

Neben direkten Konkurrenten habe ich auch Apps ausserhalb der Fitnessbranche angeschaut – darauf, wie sie einzelne Probleme gut lösen. Eine Suche danach, was funktioniert und was nicht.

Direkter Konkurrent

High5 Gym

Navigation, Buchung

Keine Live-Auslastung. Buchung zwei Ebenen tief versteckt.

Direkter Konkurrent

McFit

Allgemeine App-Funktionen

Keine Live-Auslastung. Eintrittscode muss manuell gesucht werden.

Verwandt

Strava

Onboarding, Ziele

Zielauswahl vor der Kontoerstellung.

Verwandt

Nike Training Club

Personalisierung

Zeigt ein persönliches Ergebnis, bevor nach der Registrierung gefragt wird.

Branchenfremd

SBB Ticket App

QR-Scan-Flow

Intuitive Navigation. Scannen mit einem Tap erreichbar.

Branchenfremd

Swica

Kontoverifizierung

Klares Feedback bei jedem Schritt der Identitätsprüfung.

Einschränkungen: n=100, nur Apple App Store – eine selbstselektierte Stichprobe, die zu Beschwerden tendiert.

Einschränkungen: n=100, nur Apple App Store – eine selbstselektierte Stichprobe, die zu Beschwerden tendiert.

Einschränkungen: n=100,

nur Apple App Store – eine selbstselektierte Stichprobe, die zu Beschwerden tendiert.

Erkenntnisse & Designprinzipien

Erkenntnisse & Designprinzipien

Drei Erkenntnisse, jede übersetzt in eine Regel, an die sich das Design halten musste. Jede ist so formuliert, dass man sie brechen kann – ein Prinzip, das sich nicht verletzen lässt, leistet keine Arbeit.

Drei Erkenntnisse, jede übersetzt in eine Regel, an die sich das Design halten musste. Jede ist so formuliert, dass man sie brechen kann – ein Prinzip, das sich nicht verletzen lässt, leistet keine Arbeit.

Die Frage beantworten, bevor die App aufgeht

Die Auslastung wird vor dem Verlassen des Hauses geprüft, nicht bei der Ankunft. Das macht sie zu einer Vorentscheidung – und eine Vorentscheidung hinter einem Tap prüfen Mitglieder einmal und dann nie wieder. Sie gehört auf den ersten Screen, ganz ohne Interaktion. Deshalb sitzt die Karte auf dem Homescreen, statt hinter dem Live-Tab zu bleiben.

Die Frage beantworten, bevor die App aufgeht

Die Auslastung wird vor dem Verlassen des Hauses geprüft, nicht bei der Ankunft. Das macht sie zu einer Vorentscheidung – und eine Vorentscheidung hinter einem Tap prüfen Mitglieder einmal und dann nie wieder. Sie gehört auf den ersten Screen, ganz ohne Interaktion. Deshalb sitzt die Karte auf dem Homescreen, statt hinter dem Live-Tab zu bleiben.

Die Frage beantworten, bevor die App aufgeht

Die Auslastung wird vor dem Verlassen des Hauses geprüft, nicht bei der Ankunft. Das macht sie zu einer Vorentscheidung – und eine Vorentscheidung hinter einem Tap prüfen Mitglieder einmal und dann nie wieder. Sie gehört auf den ersten Screen, ganz ohne Interaktion. Deshalb sitzt die Karte auf dem Homescreen, statt hinter dem Live-Tab zu bleiben.

Die Frage beantworten, bevor die App aufgeht

Die Auslastung wird vor dem Verlassen des Hauses geprüft, nicht bei der Ankunft. Das macht sie zu einer Vorentscheidung – und eine Vorentscheidung hinter einem Tap prüfen Mitglieder einmal und dann nie wieder. Sie gehört auf den ersten Screen, ganz ohne Interaktion. Deshalb sitzt die Karte auf dem Homescreen, statt hinter dem Live-Tab zu bleiben.

Die häufigste Aktion bekommt den kürzesten Weg

Eingecheckt wird bei jedem Besuch; alles andere in der App passiert gelegentlich. Die Häufigkeit, nicht die Wichtigkeit, entscheidet, was in Reichweite liegt. Das Scannen ist in einen erhöhten Mittelbutton in der Navigation gewandert – auf Daumenhöhe, mit einem Tap von überall erreichbar.

Die häufigste Aktion bekommt den kürzesten Weg

Eingecheckt wird bei jedem Besuch; alles andere in der App passiert gelegentlich. Die Häufigkeit, nicht die Wichtigkeit, entscheidet, was in Reichweite liegt. Das Scannen ist in einen erhöhten Mittelbutton in der Navigation gewandert – auf Daumenhöhe, mit einem Tap von überall erreichbar.

Die häufigste Aktion bekommt den kürzesten Weg

Eingecheckt wird bei jedem Besuch; alles andere in der App passiert gelegentlich. Die Häufigkeit, nicht die Wichtigkeit, entscheidet, was in Reichweite liegt. Das Scannen ist in einen erhöhten Mittelbutton in der Navigation gewandert – auf Daumenhöhe, mit einem Tap von überall erreichbar.

Die häufigste Aktion bekommt den kürzesten Weg

Eingecheckt wird bei jedem Besuch; alles andere in der App passiert gelegentlich. Die Häufigkeit, nicht die Wichtigkeit, entscheidet, was in Reichweite liegt. Das Scannen ist in einen erhöhten Mittelbutton in der Navigation gewandert – auf Daumenhöhe, mit einem Tap von überall erreichbar.

Den Nutzen zeigen, bevor man nach der Verpflichtung fragt

Die Personalisierungsdaten aus dem Onboarding kommen jetzt zuerst und zahlen sich sofort mit einem passenden Kurs aus – so kommt die Frage nach der Registrierung erst, nachdem der Nutzen gezeigt wurde, nicht davor.

Den Nutzen zeigen, bevor man nach der Verpflichtung fragt

Die Personalisierungsdaten aus dem Onboarding kommen jetzt zuerst und zahlen sich sofort mit einem passenden Kurs aus – so kommt die Frage nach der Registrierung erst, nachdem der Nutzen gezeigt wurde, nicht davor.

Den Nutzen zeigen, bevor man nach der Verpflichtung fragt

Die Personalisierungsdaten aus dem Onboarding kommen jetzt zuerst und zahlen sich sofort mit einem passenden Kurs aus – so kommt die Frage nach der Registrierung erst, nachdem der Nutzen gezeigt wurde, nicht davor.

Den Nutzen zeigen, bevor man nach der Verpflichtung fragt

Die Personalisierungsdaten aus dem Onboarding kommen jetzt zuerst und zahlen sich sofort mit einem passenden Kurs aus – so kommt die Frage nach der Registrierung erst, nachdem der Nutzen gezeigt wurde, nicht davor.

UX-Prozess

Der Auslastungs-Screen – von einer Zahl zu einer Antwort

UX-Prozess

Der Auslastungs-Screen – von einer Zahl zu einer Antwort

Die erste Version zeigte alles auf einmal – einen Ring, ein Tagesdiagramm, die besten Zeiten, eine Aufschlüsselung nach Gym-Bereichen. Alles korrekt, nichts priorisiert. Die zweite gruppierte alles in Karten und gab der Zahl eine verständliche Einordnung; die Aufschlüsselung nach Bereichen flog raus: Es gibt keine Sensoren pro Zone, also konnte sie nicht ehrlich sein. Die finale Version gibt jeder Karte eine Aufgabe und eine Aussage. Die Einordnung steht neben der Zahl, das beste Zeitfenster kommt mit Begründung, der Vergleich nennt die Differenz, und eine «Zuletzt aktualisiert»-Zeile macht die Live-Zahl zu etwas, worauf man sich verlassen kann.

Die erste Version zeigte alles auf einmal – einen Ring, ein Tagesdiagramm, die besten Zeiten, eine Aufschlüsselung nach Gym-Bereichen. Alles korrekt, nichts priorisiert. Die zweite gruppierte alles in Karten und gab der Zahl eine verständliche Einordnung; die Aufschlüsselung nach Bereichen flog raus: Es gibt keine Sensoren pro Zone, also konnte sie nicht ehrlich sein. Die finale Version gibt jeder Karte eine Aufgabe und eine Aussage. Die Einordnung steht neben der Zahl, das beste Zeitfenster kommt mit Begründung, der Vergleich nennt die Differenz, und eine «Zuletzt aktualisiert»-Zeile macht die Live-Zahl zu etwas, worauf man sich verlassen kann.

Erste Version

Zweite Version

Final

Reihenfolge im Onboarding

Reihenfolge im Onboarding

Die Personalisierungsdaten werden vor der Frage nach der Registrierung erfasst, und ihr Nutzen – eine passende Kursempfehlung – wird direkt danach gezeigt. Das dreht das übliche Muster «erst registrieren, später personalisieren» um: Nutzer sehen, was ihnen ihre Daten gebracht haben, bevor sie sich festlegen müssen.

Die Personalisierungsdaten werden vor der Frage nach der Registrierung erfasst, und ihr Nutzen – eine passende Kursempfehlung – wird direkt danach gezeigt. Das dreht das übliche Muster «erst registrieren, später personalisieren» um: Nutzer sehen, was ihnen ihre Daten gebracht haben, bevor sie sich festlegen müssen.

Login/Registrieren

3 Ziele wählen

Fitnesslevel

dein Match ansehen

Konto erstellen

Finale Lösung

Finale Lösung

Drei Änderungen: die Auslastung dort, wo die Entscheidung fällt, der Check-in dort, wo der Daumen schon ist, und ein Onboarding, das vor dem ersten Besuch Erwartungen setzt.

Drei Änderungen: die Auslastung dort, wo die Entscheidung fällt, der Check-in dort, wo der Daumen schon ist, und ein Onboarding, das vor dem ersten Besuch Erwartungen setzt.

Homescreen – Auslastungskarte

Die Antwort kommt, ohne dass man danach fragt. Kein Tab, kein Tap, kein Menü – die Karte ist das Erste auf dem Homescreen, weil die Auslastung vor dem Verlassen des Hauses geprüft wird, und alles, was einen Tap kostet, prüft ein Mitglied einmal und dann nie wieder.

Live-Tab – das ganze Bild

Die Karte beantwortet «jetzt», der Live-Tab «wann». Die beste Zeit für einen Besuch, heute im Vergleich zu gestern und ein Zeitstempel, damit man der Zahl vertrauen kann. Die Karte sollte diesen Screen nie ersetzen – sie macht es im Normalfall nur unnötig, ihn zu öffnen.

Auslastungskarte – Zustände

Auslastungskarte – Zustände

Die Karte muss «Soll ich jetzt gehen?» beantworten, auch wenn es keine Zahl gibt. Vier Zustände, damit die Antwort nie eine leere Fläche ist.

Die Karte muss «Soll ich jetzt gehen?» beantworten, auch wenn es keine Zahl gibt. Vier Zustände, damit die Antwort nie eine leere Fläche ist.

Gym-Eintritt

Gym-Eintritt

Der Check-in ist das, was ein Mitglied in der App am häufigsten macht – und er lag hinter einem Menü. Die Versicherungs-App von Swica legt die entsprechende Aktion in einen erhöhten Mittelbutton auf Daumenhöhe, von überall erreichbar. Ich habe das Muster direkt übernommen – es löste ein Problem, das ich sonst schlechter gelöst hätte.

Der Check-in ist das, was ein Mitglied in der App am häufigsten macht – und er lag hinter einem Menü. Die Versicherungs-App von Swica legt die entsprechende Aktion in einen erhöhten Mittelbutton auf Daumenhöhe, von überall erreichbar. Ich habe das Muster direkt übernommen – es löste ein Problem, das ich sonst schlechter gelöst hätte.

Onboarding

Onboarding

Onboarding war kein Thema in den Bewertungen. Es kam aus der Vergleichsanalyse, wo Stravas überladener Flow und der grundlagenorientiertere Ansatz von Nike Training Club die beiden Enden des Spektrums zeigten.

Onboarding war kein Thema in den Bewertungen. Es kam aus der Vergleichsanalyse, wo Stravas überladener Flow und der grundlagenorientiertere Ansatz von Nike Training Club die beiden Enden des Spektrums zeigten.

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Fitnesslevel

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Erwartete Wirkung

Erwartete Wirkung

Nichts davon wurde umgesetzt, also ist nichts davon gemessen.

Was folgt, ist das, was ich messen würde – und was mir widersprechen würde.

Nichts davon wurde umgesetzt, also ist nichts davon gemessen.

Was folgt, ist das, was ich messen würde – und was mir widersprechen würde.

Hypothesen, keine gemessenen Ergebnisse. Eine Baseline stammt aus meiner eigenen Recherche; für die anderen beiden bräuchte es die internen Analytics von PureGym.

Hypothesen, keine gemessenen Ergebnisse. Eine Baseline stammt aus meiner eigenen Recherche; für die anderen beiden bräuchte es die internen Analytics von PureGym.

Auslastung

Baseline:

35 % der negativen Bewertungen nennen die Auslastung; Bewertung 1,63/5.

Prognose:

Diese Beschwerden fallen unter 10 % und die App-Öffnungen vor dem Besuch steigen.

Widerlegt, wenn sie bleiben, nachdem die Funktion zurück ist – dann war die Entfernung nie der Auslöser.

QR/Eintritt

Keine Baseline verfügbar.

Support-Anfragen zum Eintritt und die Zeit bis zum Scan sind Daten von PureGym.

Prognose:

weniger Anfragen zum Eintritt, schnelleres Scannen im Schnitt.

Widerlegt, wenn die Scan-Zeit gleich bleibt: Die Erreichbarkeit war nie der Engpass.


Onboarding

Keine Baseline verfügbar.

Die Abschlussrate der Registrierung sind Daten von PureGym.

Prognose:

Die Abschlussrate steigt, weil der Nutzen vor der Frage gezeigt wird.

Widerlegt, wenn sie gleich bleibt oder sinkt: Die zusätzlichen Schritte kosten mehr, als sie bringen.

Reflexion

Reflexion

Am meisten gebracht hat, 100 App-Store-Bewertungen als qualitative Daten zu behandeln statt als Haufen Beschwerden – und die Codierungsmethode zu schärfen, als der erste Durchlauf die Ergebnisse überzeichnete. Mit mehr Zeit wären App-Abstürze und Stabilität (11 % der Bewertungen) die nächste Priorität.

Was ich anders machen würde

Was ich anders machen würde

— Moderierte Usability-Tests, statt mich nur auf Review-Mining zu verlassen

— Breitere Quellen für Bewertungen (Google Play neben direkten Konkurrenten) für eine repräsentativere Stichprobe

— Zugang zum tatsächlichen Changelog von PureGym, um den Zeitpunkt der Entfernung zu bestätigen statt nur abzuleiten

Die eigentliche Einschränkung: Ich habe mit öffentlichen Bewertungen gearbeitet, nicht mit den Support-Tickets oder Churn-Daten von PureGym – genau den Daten, die mein zentrales Argument bestätigen oder kippen würden.

Fazit

Fazit

Eine fehlende Funktion hat sich als messbares Business-Problem herausgestellt, nicht als Beschwerde, die man managt. Dieser Perspektivwechsel ist der Teil dieses Projekts, den ich ins nächste mitnehme.

Eine fehlende Funktion hat sich als messbares Business-Problem herausgestellt, nicht als Beschwerde, die man managt. Dieser Perspektivwechsel ist der Teil dieses Projekts, den ich ins nächste mitnehme.

Was diese Case Study nicht kann: den Kreis schliessen. Jede Zahl unter «Erwartete Wirkung» ist eine Prognose, kein Ergebnis. Die Arbeit, die ich als Nächstes will, ist die, bei der die Änderung live geht, sich die Kennzahl bewegt oder eben nicht – und ich herausfinde, ob das Argument wirklich gehalten hat.

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